Sie fragen - wir antworten

Sie fragen - wir antworten

Projekt Ensemble

Warum heisst das Projekt Ensemble?

Es umfasst drei Elemente, die untrennbar miteinander verbunden sind: ein Fussballstadion, eine Genossenschaftssiedlung und zwei Hochhäuser mit Wohnungen und Gewerbeflächen im mittleren Preissegment, die wiederum das Fussballstadion finanzieren.

Es umfasst drei Elemente, die untrennbar miteinander verbunden sind: ein Fussballstadion, eine Genossenschaftssiedlung und zwei Hochhäuser mit Wohnungen und Gewerbeflächen im mittleren Preissegment, die wiederum das Fussballstadion finanzieren.

Bis wann wird das Projekt realisiert?
Weshalb erhielt dieses Projekt den Zuschlag?

Das Projekt Ensemble ist aus einem Investorenwettbewerb hervorgegangen, den die Stadt ausgeschrieben hat. Eine namhaft zusammengesetzte Fach-Jury hat «Ensemble» einstimmig zum Siegerprojekt erkoren. Es erfüllt die gestellten Anforderungen aus deren Sicht am besten, weil städtebaulich überzeugend und wirtschaftlich für alle Beteiligten tragbar. Ausserdem erfüllt es die Kriterien der Nachhaltigkeit und der Funktionalität. Die Eckwerte des Projektes wurden nicht von den Investoren, sondern von der Stadt festgelegt.

Das Projekt Ensemble ist aus einem Investorenwettbewerb hervorgegangen, den die Stadt ausgeschrieben hat. Eine namhaft zusammengesetzte Fach-Jury hat «Ensemble» einstimmig zum Siegerprojekt erkoren. Es erfüllt die gestellten Anforderungen aus deren Sicht am besten, weil städtebaulich überzeugend und wirtschaftlich für alle Beteiligten tragbar. Ausserdem erfüllt es die Kriterien der Nachhaltigkeit und der Funktionalität. Die Eckwerte des Projektes wurden nicht von den Investoren, sondern von der Stadt festgelegt.

Was kann man zur Architektur von Ensemble sagen?

Die zwei Hochhäuser wurden von renommierten Architekturbüros entworfen. Die zwei je 137 Meter hohen Türme fügen sich ein in eine architektonisch und baulich stark durchmischte Bauzone aus verschiedenen Gebäudetypen, die von Blockrandbebauungen, Wohntürmen, den kleinteiligen Bernoullie-Häusern und Industriebauten geprägt ist. Sie bilden am westlichen Ende des Areals und unmittelbar an der Stadtgrenze das neue Westtor Zürichs.

Von der städtebaulichen Abstimmung bis hin zur Materialisierung verhalten sich die drei Teilprojekte ineinandergreifend. Dies verleiht dem Ort eine kohärente und identitätsstiftende Zusammengehörigkeit, die durch die Gestaltung des dazugehörenden Freiraums noch verstärkt wird. Das Gesamtprojekt wurde von einer unabhängigen Fachjury einstimmig für seine architektonischen und städtebaulichen Qualitäten gelobt und zur Umsetzung empfohlen.

Die zwei Hochhäuser wurden von renommierten Architekturbüros entworfen. Die zwei je 137 Meter hohen Türme fügen sich ein in eine architektonisch und baulich stark durchmischte Bauzone aus verschiedenen Gebäudetypen, die von Blockrandbebauungen, Wohntürmen, den kleinteiligen Bernoullie-Häusern und Industriebauten geprägt ist. Sie bilden am westlichen Ende des Areals und unmittelbar an der Stadtgrenze das neue Westtor Zürichs.

Von der städtebaulichen Abstimmung bis hin zur Materialisierung verhalten sich die drei Teilprojekte ineinandergreifend. Dies verleiht dem Ort eine kohärente und identitätsstiftende Zusammengehörigkeit, die durch die Gestaltung des dazugehörenden Freiraums noch verstärkt wird. Das Gesamtprojekt wurde von einer unabhängigen Fachjury einstimmig für seine architektonischen und städtebaulichen Qualitäten gelobt und zur Umsetzung empfohlen.

Abstimmung

Über was hat Zürich am 25. November 2018 abgestimmt?

Die Stadtzürcher Stimmberechtigten haben am 25. November 2018 mit 53,8 Prozent Ja zum Projekt Ensemble auf dem Hardturm-Areal gesagt. Alle Stadtkreise ausser Höngg - hier lag die Zustimmung bei 47.4% - stimmten für das Projekt, auch der direkt tangierte Stadtkreis 5.
Die Annahme bedeutet ein Ja zu einem neuen Fussballstadion, einer Genossenschaftssiedlung mit günstigen Wohnungen sowie zwei Hochhäusern mit Wohnungen und Gewerbeflächen in mittleren Preislagen.
Das Projekt wird vollumfänglich privat finanziert, sowohl beim Bau als auch im Betrieb. Die Stadt Zürich gewährt den Investoren einzig einen reduzierten Baurechtszins auf einem Teil des Areals, bleibt aber Grundeigentümerin. Im Gegenzug erhält die Stadt eine nachhaltige Aufwertung des Quartiers durch eine vielfältige und gute Durchmischung und grosszügige Freiflächen.

Die Stadtzürcher Stimmberechtigten haben am 25. November 2018 mit 53,8 Prozent Ja zum Projekt Ensemble auf dem Hardturm-Areal gesagt. Alle Stadtkreise ausser Höngg - hier lag die Zustimmung bei 47.4% - stimmten für das Projekt, auch der direkt tangierte Stadtkreis 5.
Die Annahme bedeutet ein Ja zu einem neuen Fussballstadion, einer Genossenschaftssiedlung mit günstigen Wohnungen sowie zwei Hochhäusern mit Wohnungen und Gewerbeflächen in mittleren Preislagen.
Das Projekt wird vollumfänglich privat finanziert, sowohl beim Bau als auch im Betrieb. Die Stadt Zürich gewährt den Investoren einzig einen reduzierten Baurechtszins auf einem Teil des Areals, bleibt aber Grundeigentümerin. Im Gegenzug erhält die Stadt eine nachhaltige Aufwertung des Quartiers durch eine vielfältige und gute Durchmischung und grosszügige Freiflächen.

Hardturm-Areal / Quartierentwicklung

Wie gross ist das Hardturm-Areal und wem gehört es?

Das Hardturm-Areal bezeichnet eine Fläche von rund 55‘000 m2, das zwischen Hardturm-, Förrlibuck- und Pfingstweidstrasse im äussersten Westen des Kreises 5 südlich der Limmat liegt. Es umfasst drei Teilareale, die als A, B und C bezeichnet werden.

Das Areal gehört vollumfänglich der Stadt Zürich, allerdings mit Auflagen. Die Baufelder A und B mit einer Gesamtfläche von rund 39‘000 m2 hat die Stadt Zürich von der Credit Suisse AG im Jahr 2010 zu einem Preis von 50 Millionen Franken erworben, dies verbunden mit der Verpflichtung, darauf ein Fussballstadion zu erstellen. Geschieht dies bis spätestens 2035 nicht, kann die Credit Suisse innert sechs Monate ab Kenntnisnahme die beiden Baufelder zum gleichen Preis wieder von der Stadt zurückkaufen und darüber nach eigenem Ermessen bestimmen.

Das Hardturm-Areal bezeichnet eine Fläche von rund 55‘000 m2, das zwischen Hardturm-, Förrlibuck- und Pfingstweidstrasse im äussersten Westen des Kreises 5 südlich der Limmat liegt. Es umfasst drei Teilareale, die als A, B und C bezeichnet werden.

Das Areal gehört vollumfänglich der Stadt Zürich, allerdings mit Auflagen. Die Baufelder A und B mit einer Gesamtfläche von rund 39‘000 m2 hat die Stadt Zürich von der Credit Suisse AG im Jahr 2010 zu einem Preis von 50 Millionen Franken erworben, dies verbunden mit der Verpflichtung, darauf ein Fussballstadion zu erstellen. Geschieht dies bis spätestens 2035 nicht, kann die Credit Suisse innert sechs Monate ab Kenntnisnahme die beiden Baufelder zum gleichen Preis wieder von der Stadt zurückkaufen und darüber nach eigenem Ermessen bestimmen.

Das Areal wird heute von vielen Menschen genutzt. Wo finden diese Aktivitäten künftig statt?

Im Rahmen des Projekts werden grosszügige Freiflächen ausgeschieden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auf diesen auch zukünftig wieder Aktivitäten/Anlässe stattfinden könnten, wie etwa ein Wochenmarkt oder ähnliches. Zudem hat die Stadt Zürich Vertreterinnen und Vertretern des Vereins Stadionbrache Alternativstandorte angeboten.

Im Rahmen des Projekts werden grosszügige Freiflächen ausgeschieden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auf diesen auch zukünftig wieder Aktivitäten/Anlässe stattfinden könnten, wie etwa ein Wochenmarkt oder ähnliches. Zudem hat die Stadt Zürich Vertreterinnen und Vertretern des Vereins Stadionbrache Alternativstandorte angeboten.

Wie wird sich das Gesamtprojekt in die Umgebung einfügen?

Die Genossenschaftswohnungen und das Stadion sind gleich hoch wie, bzw. niedriger als die umliegenden Häuser (25 und 16.5 Meter) und werden so sanft in ihre Umgebung eingebettet. Die Hochhäuser liegen in der Höhe leicht über dem Prime- und dem Swissmill-Tower. Aufgrund ihrer Lage ganz im Westen des Areals wird auch der gesetzlich maximal erlaubte Zwei-Stunden-Schatten eingehalten.

Die Genossenschaftswohnungen und das Stadion sind gleich hoch wie, bzw. niedriger als die umliegenden Häuser (25 und 16.5 Meter) und werden so sanft in ihre Umgebung eingebettet. Die Hochhäuser liegen in der Höhe leicht über dem Prime- und dem Swissmill-Tower. Aufgrund ihrer Lage ganz im Westen des Areals wird auch der gesetzlich maximal erlaubte Zwei-Stunden-Schatten eingehalten.

Warum baut man nicht eine Blockrandbebauung oder mehrere deutlich tiefere Wohntürme?

Es ist immer möglich, eine Fläche unterschiedlich zu bebauen, wobei strenge Auflagen etwa bei Lärmschutz, Schattenwurf, Erschliessung, ökologische Nachhaltigkeit oder Sicherheit einzuhalten sind. Jeder Bautypus hat dabei Vor- und Nachteile. Im konkreten Fall musste ein Kompromiss gefunden werden zwischen der Bedingung, ohne Steuergelder ein Fussballstadion zu bauen, den Interessen der Quartierbevölkerung an grosszügigen Frei- und Grünflächen, den Auflagen des Lärmschutzes (Bewohnbarkeit der unteren Geschosse) und einer akzeptablen Rentabilität.

Die Gebäude werden durch Anlagefässe der Credit Suisse realisiert, in die vorwiegend Schweizer Pensionskassen und Säule 3a-Stiftungen investieren. Entsprechend liegt es auch im Interesse von aktiven und künftigen Rentnerinnen und Rentnern, dass ihre Vorsorgegelder einen nachhaltigen Ertrag erwirtschaften.

Es ist immer möglich, eine Fläche unterschiedlich zu bebauen, wobei strenge Auflagen etwa bei Lärmschutz, Schattenwurf, Erschliessung, ökologische Nachhaltigkeit oder Sicherheit einzuhalten sind. Jeder Bautypus hat dabei Vor- und Nachteile. Im konkreten Fall musste ein Kompromiss gefunden werden zwischen der Bedingung, ohne Steuergelder ein Fussballstadion zu bauen, den Interessen der Quartierbevölkerung an grosszügigen Frei- und Grünflächen, den Auflagen des Lärmschutzes (Bewohnbarkeit der unteren Geschosse) und einer akzeptablen Rentabilität.

Die Gebäude werden durch Anlagefässe der Credit Suisse realisiert, in die vorwiegend Schweizer Pensionskassen und Säule 3a-Stiftungen investieren. Entsprechend liegt es auch im Interesse von aktiven und künftigen Rentnerinnen und Rentnern, dass ihre Vorsorgegelder einen nachhaltigen Ertrag erwirtschaften.

Was für einen Einfluss hat das Projekt auf die umliegenden Schulhäuser?

Die Schulanlage Pfingstweid bietet genügend Kapazität für die Kinder aus der Überbauung. Eine entsprechende Reserve wurde dort bereits eingeplant. Zudem wird das Schulhaus Pfingstweid so gebaut, dass eine allfällige bauliche Erweiterung einfach realisierbar ist. Im Genossenschaftsbau ist zudem ein städtischer Doppelkindergarten eingeplant.

Die Schulanlage Pfingstweid bietet genügend Kapazität für die Kinder aus der Überbauung. Eine entsprechende Reserve wurde dort bereits eingeplant. Zudem wird das Schulhaus Pfingstweid so gebaut, dass eine allfällige bauliche Erweiterung einfach realisierbar ist. Im Genossenschaftsbau ist zudem ein städtischer Doppelkindergarten eingeplant.

Warum werden auf dem Areal nicht mehr gemeinnützige Wohnungen gebaut?

Es werden von der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich 174 gemeinnützige Wohnungen erstellt. Diese sind sehr günstig. Um das Fussballstadion privat finanzieren zu können, müssen aber zusätzlich auch Wohn- und Gewerbebauten erstellt werden, die eine gewisse Rendite erwirtschaften können. Dafür sind die zwei Hochhäuser mit 570 Mietwohnungen im mittleren Preissegment vorgesehen.

Es werden von der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich 174 gemeinnützige Wohnungen erstellt. Diese sind sehr günstig. Um das Fussballstadion privat finanzieren zu können, müssen aber zusätzlich auch Wohn- und Gewerbebauten erstellt werden, die eine gewisse Rendite erwirtschaften können. Dafür sind die zwei Hochhäuser mit 570 Mietwohnungen im mittleren Preissegment vorgesehen.

Wie sieht das Freiraumkonzept aus?

Das Gesamtprojekt soll einen grossen Beitrag zur nachhaltigen Quartierentwicklung leisten. So wird beispielsweise die Durchquerung des Areals mit öffentlich zugänglichen Erdgeschossnutzungen ausgestattet. Dank drei grossräumigen Plätzen werden diese der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Anbindung an die direkte Nachbarschaft ist zudem grosszügig dimensioniert.

Das Gesamtprojekt soll einen grossen Beitrag zur nachhaltigen Quartierentwicklung leisten. So wird beispielsweise die Durchquerung des Areals mit öffentlich zugänglichen Erdgeschossnutzungen ausgestattet. Dank drei grossräumigen Plätzen werden diese der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Anbindung an die direkte Nachbarschaft ist zudem grosszügig dimensioniert.

Werden die bestehenden Gebäude durch den Schattenwurf beeinträchtigt?

Aufgrund ihrer Lage im Westen des Areals wird der Schattenwurf der beiden Hochhäuser die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, d.h. nicht mehr als maximal zwei Stunden pro Tag. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil die Hochhäuser verhältnismässig schlank ausgebildet sind. Das Projektteam hat zusammen mit den zuständigen Behörden der Stadt Zürich im Rahmen einer Testplanung im Vorfeld festgestellt, dass die umliegenden Wohnhäuser vom gesetzlichen Schattenwurf nicht betroffen sein werden. Dieser Nachweis wurde im weiteren Planungsverfahren bestätigt.

Aufgrund ihrer Lage im Westen des Areals wird der Schattenwurf der beiden Hochhäuser die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, d.h. nicht mehr als maximal zwei Stunden pro Tag. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil die Hochhäuser verhältnismässig schlank ausgebildet sind. Das Projektteam hat zusammen mit den zuständigen Behörden der Stadt Zürich im Rahmen einer Testplanung im Vorfeld festgestellt, dass die umliegenden Wohnhäuser vom gesetzlichen Schattenwurf nicht betroffen sein werden. Dieser Nachweis wurde im weiteren Planungsverfahren bestätigt.

Genossenschaftsbauten / Soziale Wohungen

Wie viele gemeinnützige Wohnungen entstehen auf dem Areal?

Es werden 174 Genossenschaftswohnungen für ca. 500 Bewohnerinnen und Bewohner erstellt. Das breite Wohnungsangebot von 2.5- bis 6.5-Zimmer-Wohnungen richtet sich an Junge, Familien wie auch ältere Menschen. Der Wohnungsmix sieht ferner auch Clusterwohnungen für Wohngemeinschaften vor.

Es werden 174 Genossenschaftswohnungen für ca. 500 Bewohnerinnen und Bewohner erstellt. Das breite Wohnungsangebot von 2.5- bis 6.5-Zimmer-Wohnungen richtet sich an Junge, Familien wie auch ältere Menschen. Der Wohnungsmix sieht ferner auch Clusterwohnungen für Wohngemeinschaften vor.

Wie hoch sind die Mieten der Genossenschaftswohnungen?

Die Mieten der 2.5- bis 6.5-Zimmer-Wohnungen sollen zwischen rund 1’150 und 1'850 Franken liegen.

Die Mieten der 2.5- bis 6.5-Zimmer-Wohnungen sollen zwischen rund 1’150 und 1'850 Franken liegen.

Warum gibt es nicht mehr gemeinnützige Wohnungen auf dem Areal? 174 Genossenschafts- zu 570 Mietwohnungen entsprechen nicht der 1/3-Regel, wie es die Stadt Zürich vorschreibt.

Die Stadt Zürich ist verpflichtet, bis 2050 einen Drittel der Wohnungen auf Stadtgebiet gemeinnützig zu klassifizieren. Diese Regel gilt aber nicht für ein spezifisches Areal oder Quartier. Entsprechend muss nicht bei jedem Bauprojekt die 1/3-Regel angewendet werden, was auch nicht sinnvoll und realistisch wäre. Im konkreten Fall müssen die Hochhäuser mit den 570 Mietwohnungen im mittleren Preissegment das Fussballstadion finanzieren, das vollumfänglich privat erstellt wird.

Die Stadt Zürich ist verpflichtet, bis 2050 einen Drittel der Wohnungen auf Stadtgebiet gemeinnützig zu klassifizieren. Diese Regel gilt aber nicht für ein spezifisches Areal oder Quartier. Entsprechend muss nicht bei jedem Bauprojekt die 1/3-Regel angewendet werden, was auch nicht sinnvoll und realistisch wäre. Im konkreten Fall müssen die Hochhäuser mit den 570 Mietwohnungen im mittleren Preissegment das Fussballstadion finanzieren, das vollumfänglich privat erstellt wird.

Welche Genossenschaft plant die sozialen Wohnungen?

Es ist die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ). Sie setzt sich seit mehr als 100 Jahren für bezahlbaren Wohnraum ein. Rund 11'000 Menschen leben derzeit in einer der 60 ABZ-Siedlungen in und um Zürich.

Die Generalversammlung der ABZ hat im November 2016 den Planungs- und Baukredit über 59.5 Mio. Franken für die neue Siedlung beim Hardturm-Areal gutgeheissen. Die Genossenschaft plant und realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit der HRS Real Estate AG. Gemeinsam mit der Stadt leistet die ABZ hier einen wertvollen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Quartier.

Es ist die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ). Sie setzt sich seit mehr als 100 Jahren für bezahlbaren Wohnraum ein. Rund 11'000 Menschen leben derzeit in einer der 60 ABZ-Siedlungen in und um Zürich.

Die Generalversammlung der ABZ hat im November 2016 den Planungs- und Baukredit über 59.5 Mio. Franken für die neue Siedlung beim Hardturm-Areal gutgeheissen. Die Genossenschaft plant und realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit der HRS Real Estate AG. Gemeinsam mit der Stadt leistet die ABZ hier einen wertvollen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Quartier.

Was wird sonst noch in der Genossenschaftsüberbauung erstellt?

Die Genossenschaftsiedlung wird achtgeschossig um einen halboffenen Innenhof gruppiert. Sie umfasst öffentliche Begegnungszonen sowie einen attraktiven Gartenhof.

Geplant sind zudem ein Doppelkindergarten, ein Gemeinschaftsraum sowie Ateliers und Räume für Kleingewerbe mit einer Fläche von 1650 m2. Die vielseitig nutzbaren Aussenräume sollen zu einer Belebung des Quartiers beitragen.

Die Genossenschaftsiedlung wird achtgeschossig um einen halboffenen Innenhof gruppiert. Sie umfasst öffentliche Begegnungszonen sowie einen attraktiven Gartenhof.

Geplant sind zudem ein Doppelkindergarten, ein Gemeinschaftsraum sowie Ateliers und Räume für Kleingewerbe mit einer Fläche von 1650 m2. Die vielseitig nutzbaren Aussenräume sollen zu einer Belebung des Quartiers beitragen.

Hochhäuser / Wohntürme

Wie hoch werden die beiden Hochhäuser?

Die zwei Wohntürme wurden von renommierten Architekturbüros entworfen. Sie sind mit einer Gesamthöhe von je 137 Meter geplant und liegen damit leicht über der Höhe des Prime- und des Swissmill-Tower. Sie schaffen ein verbindendes Element zur Stadterweiterung des Limmattal West und seinen Hochhäusern, ein Klein-Manhattan wird es dadurch aber nicht geben.

Es entstehen zwei markante architektonische Akzente im Westen der Stadt, die sich einfügen in eine vielteilige Gebäude- und Quartierstruktur. Dieser Meinung ist eine namhafte Jury aus Experten, die zuständigen Behörden der Stadt Zürich und der Stadtrat von Zürich. Sie alle befürworten das Projekt ausdrücklich – auch und besonders wegen seiner städtebaulichen Qualität. Auch Zürich wird zunehmend verdichten und in die Höhe bauen müssen. Das bietet auch die Chance, längerfristig den Charme der Quartiere beibehalten zu können.

Die zwei Wohntürme wurden von renommierten Architekturbüros entworfen. Sie sind mit einer Gesamthöhe von je 137 Meter geplant und liegen damit leicht über der Höhe des Prime- und des Swissmill-Tower. Sie schaffen ein verbindendes Element zur Stadterweiterung des Limmattal West und seinen Hochhäusern, ein Klein-Manhattan wird es dadurch aber nicht geben.

Es entstehen zwei markante architektonische Akzente im Westen der Stadt, die sich einfügen in eine vielteilige Gebäude- und Quartierstruktur. Dieser Meinung ist eine namhafte Jury aus Experten, die zuständigen Behörden der Stadt Zürich und der Stadtrat von Zürich. Sie alle befürworten das Projekt ausdrücklich – auch und besonders wegen seiner städtebaulichen Qualität. Auch Zürich wird zunehmend verdichten und in die Höhe bauen müssen. Das bietet auch die Chance, längerfristig den Charme der Quartiere beibehalten zu können.

Warum werden in den Hochhäusern nicht Genossenschaftswohnungen realisiert?

Weil eine Genossenschaft aufgrund ihres gesetzlichen Status die erforderlichen Renditen nicht erwirtschaften könnte, um das Fussballstadion zu finanzieren. Eine Mischnutzung im selben Gebäude – Mietwohnungen zu Marktkonditionen und gemeinnütziger Wohnungsbau – lässt sich ebenfalls nicht finanzieren, weil die Kosten des Baus, des Betriebs, der Infrastruktur und der notwendigerweise verbundenen Querfinanzierung des Baus und Betriebs des Fussballstadions damit nicht mehr ausreichend gedeckt werden könnten.

Weil eine Genossenschaft aufgrund ihres gesetzlichen Status die erforderlichen Renditen nicht erwirtschaften könnte, um das Fussballstadion zu finanzieren. Eine Mischnutzung im selben Gebäude – Mietwohnungen zu Marktkonditionen und gemeinnütziger Wohnungsbau – lässt sich ebenfalls nicht finanzieren, weil die Kosten des Baus, des Betriebs, der Infrastruktur und der notwendigerweise verbundenen Querfinanzierung des Baus und Betriebs des Fussballstadions damit nicht mehr ausreichend gedeckt werden könnten.

Was kosten die Wohnungen in den Hochhäusern?

In den zwei Hochhäusern entsteht ein breiter Mix aus verschiedenen Wohneinheiten von 2.5- bis 4.5-Zimmern. Die Mietpreise der insgesamt 570 Wohnungen werden im mittleren Preissegment ausgestaltet. Die durchschnittlichen Mietpreise betragen monatlich für 2.5-Zimmer 2'300 Franken mit ca. 65m2 (ab 1'750), für 3.5-Zimmer 2'500 Franken mit ca 80m2 (ab 2'200) und für 4.5-Zimmer durchschnittlich 3'200 Franken mit ca. 110m2 (ab 2'980).

In den zwei Hochhäusern entsteht ein breiter Mix aus verschiedenen Wohneinheiten von 2.5- bis 4.5-Zimmern. Die Mietpreise der insgesamt 570 Wohnungen werden im mittleren Preissegment ausgestaltet. Die durchschnittlichen Mietpreise betragen monatlich für 2.5-Zimmer 2'300 Franken mit ca. 65m2 (ab 1'750), für 3.5-Zimmer 2'500 Franken mit ca 80m2 (ab 2'200) und für 4.5-Zimmer durchschnittlich 3'200 Franken mit ca. 110m2 (ab 2'980).

Wie ist der Schattenwurf der Hochhäuser?

Dank der schlanken Form der Hochhäuser mit der Nord-Süd-Ausrichtung der längeren Gebäudeseiten bleibt der Schattenwurf verhältnismässig gering. Kein benachbartes Wohngebäude ist vom baurechtlich erlaubten Schatten von zwei Stunden tangiert. Die Silhouetten fügen sich geschickt in den Stadtteil Zürich West ein, sodass auch keine wesentlichen Beeinträchtigungen bezüglich der Aussicht umliegender Quartiere entstehen.

Dank der schlanken Form der Hochhäuser mit der Nord-Süd-Ausrichtung der längeren Gebäudeseiten bleibt der Schattenwurf verhältnismässig gering. Kein benachbartes Wohngebäude ist vom baurechtlich erlaubten Schatten von zwei Stunden tangiert. Die Silhouetten fügen sich geschickt in den Stadtteil Zürich West ein, sodass auch keine wesentlichen Beeinträchtigungen bezüglich der Aussicht umliegender Quartiere entstehen.

Verkehr / Parkplätze / Velos

Wie ist das Areal verkehrstechnisch erschlossen?

Es ist durch die Tramhaltestellen Hardturm und Bernoulli-Häuser (Linie 8 und17) sowie Sportweg und Aargauerstrasse (Linie 4) bereits heute gut ins bestehende ÖV-Netz eingegliedert. Ebenfalls in Gehdistanz befinden sich die S-Bahnstationen Hardbrücke und Altstetten. Das Areal liegt zudem zwischen den regionalen Velorouten an der Pfingstweid- und der Hardturmstrasse. Eine dritte regionale Route wird auf Höhe des Areals entlang der Limmat geführt. Gemeinsam mit den nahgelegenen Brücken über die Limmat und das Gleisfeld gewährleisten die genannten Routen eine optimale Erreichbarkeit des Areals auch für den Veloverkehr.

Das Hardturm-Areal liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnzubringer der A1, zwischen Pfingstweidstrasse, Hardturmstrasse/Bernerstrasse und Förrlibuckstrasse.

Es ist durch die Tramhaltestellen Hardturm und Bernoulli-Häuser (Linie 8 und17) sowie Sportweg und Aargauerstrasse (Linie 4) bereits heute gut ins bestehende ÖV-Netz eingegliedert. Ebenfalls in Gehdistanz befinden sich die S-Bahnstationen Hardbrücke und Altstetten. Das Areal liegt zudem zwischen den regionalen Velorouten an der Pfingstweid- und der Hardturmstrasse. Eine dritte regionale Route wird auf Höhe des Areals entlang der Limmat geführt. Gemeinsam mit den nahgelegenen Brücken über die Limmat und das Gleisfeld gewährleisten die genannten Routen eine optimale Erreichbarkeit des Areals auch für den Veloverkehr.

Das Hardturm-Areal liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnzubringer der A1, zwischen Pfingstweidstrasse, Hardturmstrasse/Bernerstrasse und Förrlibuckstrasse.

Wie sieht das Verkehrskonzept aus?

Für den Genossenschaftsbau sowie die Hochhäuser ist ein Mobilitätskonzept für autoarmes Wohnen vorgesehen. Planungsrechtlich verbindliche Regelungen zur Parkierung werden im privaten Gestaltungsplan basierend auf der gültigen Parkplatzverordnung getroffen.

Das Hardturm-Areal liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnzubringer der A1, zwischen Pfingstweidstrasse, Hardturmstrasse/Bernerstrasse und Förrlibuckstrasse. Für den motorisierten Individualverkehr wird das Areal über zwei Tiefgaragenzufahrten, von der Förrlibuckstrasse (Genossenschaftsbau) und vom Knoten Bernerstrasse/Pfingstweidstrasse (Hochhäuser und Stadion) erschlossen. Sowohl Anlieferung als auch Zufahrt von veranstaltungstypischen Fahrzeugen (Medienfahrzeuge, Blaulicht usw.) erfolgen von der Hardturmstrasse.

Für den Genossenschaftsbau sowie die Hochhäuser ist ein Mobilitätskonzept für autoarmes Wohnen vorgesehen. Planungsrechtlich verbindliche Regelungen zur Parkierung werden im privaten Gestaltungsplan basierend auf der gültigen Parkplatzverordnung getroffen.

Das Hardturm-Areal liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnzubringer der A1, zwischen Pfingstweidstrasse, Hardturmstrasse/Bernerstrasse und Förrlibuckstrasse. Für den motorisierten Individualverkehr wird das Areal über zwei Tiefgaragenzufahrten, von der Förrlibuckstrasse (Genossenschaftsbau) und vom Knoten Bernerstrasse/Pfingstweidstrasse (Hochhäuser und Stadion) erschlossen. Sowohl Anlieferung als auch Zufahrt von veranstaltungstypischen Fahrzeugen (Medienfahrzeuge, Blaulicht usw.) erfolgen von der Hardturmstrasse.

Wie viele Parkplätze sind geplant?

Es wird zwei Tiefgaragen geben mit insgesamt rund 680 Parkplätzen. Davon werden rund 70 für die Genossenschaftssiedlung und zirka 360 für die Hochhäuser zur Verfügung stehen. Bei Veranstaltungen dürfen die übrigen rund 250 Parkplätze für das Stadion benützt werden. Bei Veranstalungen ist der Nachweis weiterer notwendiger Parkplätze ausserhalb des Areals erforderlich.

Es wird zwei Tiefgaragen geben mit insgesamt rund 680 Parkplätzen. Davon werden rund 70 für die Genossenschaftssiedlung und zirka 360 für die Hochhäuser zur Verfügung stehen. Bei Veranstaltungen dürfen die übrigen rund 250 Parkplätze für das Stadion benützt werden. Bei Veranstalungen ist der Nachweis weiterer notwendiger Parkplätze ausserhalb des Areals erforderlich.

Werden die Parkplätze für das Fussballstadion an den Nicht-Spieltagen für andere Zwecke (Einkaufen, Freizeit usw.) genutzt?

Die Parkplätze sind grundsätzlich für den Spielbetrieb vorgesehen. Eine Verrechnung mit der integrierten Gewerbenutzung ist grundsätzlich möglich, verkehrsintensive Nutzungen sind jedoch ausgeschlossen.

Die Parkplätze sind grundsätzlich für den Spielbetrieb vorgesehen. Eine Verrechnung mit der integrierten Gewerbenutzung ist grundsätzlich möglich, verkehrsintensive Nutzungen sind jedoch ausgeschlossen.

Kann die Anzahl Parkplätze weiter gesenkt werden?

Die Anzahl Parkplätze sind sowohl bei den Wohnbauten als auch beim Stadion vorgegeben. Man befindet sich bereits am unteren Limit. Zudem muss aus Marktüberlegung eine gewisse Anzahl an Einstellplätzen zur Verfügung gestellt werden. Zudem gilt es zu vermeiden, dass im umliegenden Quartier parkiert wird.

Die Anzahl Parkplätze sind sowohl bei den Wohnbauten als auch beim Stadion vorgegeben. Man befindet sich bereits am unteren Limit. Zudem muss aus Marktüberlegung eine gewisse Anzahl an Einstellplätzen zur Verfügung gestellt werden. Zudem gilt es zu vermeiden, dass im umliegenden Quartier parkiert wird.

Wie viele Veloabstellplätze gibt es?

Auf dem ganzen Areal werden gemäss Verordnung über private Fahrzeugabstellplätze ganzjährig rund 2450 Velo-Abstellplätze im Erd- und Untergeschoss des Genossenschaftsbaus und der Hochhäuser sowie im Aussenraum realisiert. Die Abstellplätze können entweder ebenerdig oder über Lifte erreicht werden. Im Spielfall werden zusätzlich 500 temporäre Velo-Abstellplätze dezentral auf dem Gelände installiert.

Auf dem ganzen Areal werden gemäss Verordnung über private Fahrzeugabstellplätze ganzjährig rund 2450 Velo-Abstellplätze im Erd- und Untergeschoss des Genossenschaftsbaus und der Hochhäuser sowie im Aussenraum realisiert. Die Abstellplätze können entweder ebenerdig oder über Lifte erreicht werden. Im Spielfall werden zusätzlich 500 temporäre Velo-Abstellplätze dezentral auf dem Gelände installiert.

Fussballstadion

Wie gross wird das Stadion?

Das Stadion hat für nationale Spiele eine Kapazität von 18‘000 Zuschauer (Sitz- und Stehplätze). Für internationale Spiele beträgt die Kapazität 16‘000 Zuschauer (nur Sitzplätze). Diese Reduktion erfolgt durch den Wechsel von Steh- zu Sitzplätzen.

Das Stadion hat für nationale Spiele eine Kapazität von 18‘000 Zuschauer (Sitz- und Stehplätze). Für internationale Spiele beträgt die Kapazität 16‘000 Zuschauer (nur Sitzplätze). Diese Reduktion erfolgt durch den Wechsel von Steh- zu Sitzplätzen.

Genügt die Grösse des Stadions mit 18'000 resp. 16'000 Plätzen?

Die Grösse wurde in der Ausschreibung des Investorenwettbewerbs und nach Absprache mit den beiden Fussballclubs so festgelegt. Für die beiden Fussballclubs ist die Grösse ideal. Der Businessplan belegt, dass das Stadion so betriebswirtschaftlich funktioniert. Ein grösseres Stadion hätte höhere Kosten und damit auch finanzielle Risiken zur Folge.

Die Grösse wurde in der Ausschreibung des Investorenwettbewerbs und nach Absprache mit den beiden Fussballclubs so festgelegt. Für die beiden Fussballclubs ist die Grösse ideal. Der Businessplan belegt, dass das Stadion so betriebswirtschaftlich funktioniert. Ein grösseres Stadion hätte höhere Kosten und damit auch finanzielle Risiken zur Folge.

Wie viel kostet das Stadion und wer bezahlt es?

Der Bau des Stadions kostet 105,2 Mio. Franken. Es ist Teil des dreiteiligen Gesamtprojektektes Ensemble, das von privater Seite finanziert wird. Weil die Stadt Zürich Grundeigentümerin ist, erhält sie einen jährlichen Baurechtszins von 1.2 Mio. Franken pro Jahr für das Fussballstadion.

Der Bau des Stadions kostet 105,2 Mio. Franken. Es ist Teil des dreiteiligen Gesamtprojektektes Ensemble, das von privater Seite finanziert wird. Weil die Stadt Zürich Grundeigentümerin ist, erhält sie einen jährlichen Baurechtszins von 1.2 Mio. Franken pro Jahr für das Fussballstadion.

Wie viele Plätze bieten die Fankurven?

Das Stadion umfasst total 18'000 Plätze. Der Gastgeber verfügt jeweils über 5250 Plätze in seiner Fankurve, davon 4’400 Steh- und 850 Sitzplätze. Beim FCZ wird die Fankurve im Süden sein, bei GC im Norden. Die Fankurve des Gastmannschaft umfasst 900 Sitzplätze, was dem Sicherheitskonzept entspricht. Es verbleiben insgesamt 11'850 Sitzplätze für die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Im Rahmen des Gesaltungsplan wird aber noch evaluiert, ob in einem beschränkten Umfang auch in der gegnerischen Fankurve Stehplätze zur Verfügung gestellt werden können.

Das Stadion umfasst total 18'000 Plätze. Der Gastgeber verfügt jeweils über 5250 Plätze in seiner Fankurve, davon 4’400 Steh- und 850 Sitzplätze. Beim FCZ wird die Fankurve im Süden sein, bei GC im Norden. Die Fankurve des Gastmannschaft umfasst 900 Sitzplätze, was dem Sicherheitskonzept entspricht. Es verbleiben insgesamt 11'850 Sitzplätze für die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Im Rahmen des Gesaltungsplan wird aber noch evaluiert, ob in einem beschränkten Umfang auch in der gegnerischen Fankurve Stehplätze zur Verfügung gestellt werden können.

Gibt es eine Mantelnutzung? Wird das Stadion auch für andere Anlässe genutzt?

Eine eigentliche Mantelnutzung ist nicht vorgesehen – geplant sind Erdgeschoss-Flächen, die von der Stadion Zürich Betriebs AG für Gastro-Unternehmen und Gewerbe vermietet werden können und somit einen Beitrag zur Quartier- und Areal-Qualität leisten sollen. Das Fussballstadion bzw. das Spielfeld und die Tribünen dürfen ausschliesslich für Fussball- oder andere Sportveranstaltungen verwendet werden. Sportnahe Aktivitäten können auf Gesuch vom Vorsteher/von der Vorsteherin des Finanzdepartements bewilligt werden. Ausgeschlossen sind in jedem Fall Konzertveranstaltungen, Party-/Clubveranstaltungen oder ähnliches.

Eine eigentliche Mantelnutzung ist nicht vorgesehen – geplant sind Erdgeschoss-Flächen, die von der Stadion Zürich Betriebs AG für Gastro-Unternehmen und Gewerbe vermietet werden können und somit einen Beitrag zur Quartier- und Areal-Qualität leisten sollen. Das Fussballstadion bzw. das Spielfeld und die Tribünen dürfen ausschliesslich für Fussball- oder andere Sportveranstaltungen verwendet werden. Sportnahe Aktivitäten können auf Gesuch vom Vorsteher/von der Vorsteherin des Finanzdepartements bewilligt werden. Ausgeschlossen sind in jedem Fall Konzertveranstaltungen, Party-/Clubveranstaltungen oder ähnliches.

Wer ist für den operativen Stadionbetrieb verantwortlich?

Das Stadion wird von der Stadion Zürich Betriebs AG betrieben, welche zu je 49 Prozent den beiden Fussballclubs gehört. Die restlichen 2 Prozent hält die MFT Meier Finanz-Treuhand AG von Daniel Meier, Präsident von Pro Sport Zürich. Zwischen der Stadion Züri AG und der Stadion Zürich Betriebs AG wird ein Mietvertrag mit dazugehörigem Schnittstellenpapier analog heutigen Konditionen im Letzigrund abgeschlossen. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Stadion Zürich Betriebs AG über sämtliche Vermarktungsrechte des Stadions verfügt.

Das Stadion wird von der Stadion Zürich Betriebs AG betrieben, welche zu je 49 Prozent den beiden Fussballclubs gehört. Die restlichen 2 Prozent hält die MFT Meier Finanz-Treuhand AG von Daniel Meier, Präsident von Pro Sport Zürich. Zwischen der Stadion Züri AG und der Stadion Zürich Betriebs AG wird ein Mietvertrag mit dazugehörigem Schnittstellenpapier analog heutigen Konditionen im Letzigrund abgeschlossen. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Stadion Zürich Betriebs AG über sämtliche Vermarktungsrechte des Stadions verfügt.

Wie kann sichergestellt werden, dass das Stadion tatsächlich gebaut wird und nicht nur das Investorenprojekt und die Genossenschaft?

Einerseits ist eine Bezugsbewilligung für die beiden Hochhäuser frühestens sechs Monate nach Inbetriebnahme des Stadions möglich. Dies wird sowohl im Gestaltungsplan wie auch in den Baurechtsverträgen festgehalten. Andererseits erhält die Stadt Zürich mittels Sicherstellungsvertrag transparenten Einblick in alle relevanten Unterlagen wie Bauabrechnungen und Kostenstand Stadion.

Einerseits ist eine Bezugsbewilligung für die beiden Hochhäuser frühestens sechs Monate nach Inbetriebnahme des Stadions möglich. Dies wird sowohl im Gestaltungsplan wie auch in den Baurechtsverträgen festgehalten. Andererseits erhält die Stadt Zürich mittels Sicherstellungsvertrag transparenten Einblick in alle relevanten Unterlagen wie Bauabrechnungen und Kostenstand Stadion.

Warum ist das neue Fussballstadion für die Clubs so wichtig?

Die beiden Clubs sind heute mittlere Unternehmen, die auf Vollzeitstellen gerechnet an die 600 Personen beschäftigen. Darunter sind viele Junioren-Trainer, Nachwuchsbetreuer, medizinisches Fachpersonen und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Administration und im Fanshop – verteilt auf die Bereiche Nachwuchs, Frauen-, Jugend- und Kinderfussball sowie kantonale Stützpunkte. Nebst den Personalkosten haben die Clubs viele Ausgaben für den Spielbetrieb, die Stadionmiete, Sicherheits- und Polizeikosten, Investitionen etc.

Für die beiden Fussballclubs sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen heute ungenügend. Da GC und FCZ im Letzigrund-Stadion nur Mieter sind, geht ein grosser Teil der Stadioneinträge an ihnen vorbei. Das neue Stadion bietet ganz neue Einnahmemöglichkeiten. Nebst den Ticketeinnahmen können die Clubs auch Erträge aus dem Catering-Betrieb, der Vergabe von Namensrechten oder aus dem Biervertrag generieren. Diese Einnahmen sind wichtig, um die Zukunft der beiden Clubs zu sichern.

Die beiden Clubs sind heute mittlere Unternehmen, die auf Vollzeitstellen gerechnet an die 600 Personen beschäftigen. Darunter sind viele Junioren-Trainer, Nachwuchsbetreuer, medizinisches Fachpersonen und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Administration und im Fanshop – verteilt auf die Bereiche Nachwuchs, Frauen-, Jugend- und Kinderfussball sowie kantonale Stützpunkte. Nebst den Personalkosten haben die Clubs viele Ausgaben für den Spielbetrieb, die Stadionmiete, Sicherheits- und Polizeikosten, Investitionen etc.

Für die beiden Fussballclubs sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen heute ungenügend. Da GC und FCZ im Letzigrund-Stadion nur Mieter sind, geht ein grosser Teil der Stadioneinträge an ihnen vorbei. Das neue Stadion bietet ganz neue Einnahmemöglichkeiten. Nebst den Ticketeinnahmen können die Clubs auch Erträge aus dem Catering-Betrieb, der Vergabe von Namensrechten oder aus dem Biervertrag generieren. Diese Einnahmen sind wichtig, um die Zukunft der beiden Clubs zu sichern.

Wie wurden die Interessen der Clubs berücksichtigt?

Die beiden Clubpräsidenten waren im Wettbewerb bei sämtlichen Jurysitzungen anwesend. Bereits während des Wettbewerbsverfahrens fanden Gespräche zwischen den beiden Clubs und HRS statt. Die Ansprüche der Clubs wurden vollumfänglich berücksichtigt. Der FCZ und GC stehen uneingeschränkt hinter dem Projekt. Im Rahmen der weiteren Planung fand ein laufender Austausch zwischen den beiden Clubs und der Entwicklerin statt.

In Absprache mit den Clubverantwortlichen der Zürcher Fussballclubs GC und FCZ hat das Projektteam Ensemble zum Beispiel entschieden, die beiden Fankurven im neuen Fussballstadion mit durchgängigen Tribünen anstelle eines Doppelrangs zu planen. Mit dieser Massnahme in der Nordkurve (GC-Fans) und Südkurve (FCZ-Fans) soll die Atmosphäre im neuen Stadion an den Fussballspielen nochmals verbessert werden. Das Fassungsvermögen pro Kurve beträgt dabei ca. 5'250 Plätze – 4'400 Stehplätze in der Mitte und 850 Sitzplätze am Rand der jeweiligen Kurve.

Die beiden Clubpräsidenten waren im Wettbewerb bei sämtlichen Jurysitzungen anwesend. Bereits während des Wettbewerbsverfahrens fanden Gespräche zwischen den beiden Clubs und HRS statt. Die Ansprüche der Clubs wurden vollumfänglich berücksichtigt. Der FCZ und GC stehen uneingeschränkt hinter dem Projekt. Im Rahmen der weiteren Planung fand ein laufender Austausch zwischen den beiden Clubs und der Entwicklerin statt.

In Absprache mit den Clubverantwortlichen der Zürcher Fussballclubs GC und FCZ hat das Projektteam Ensemble zum Beispiel entschieden, die beiden Fankurven im neuen Fussballstadion mit durchgängigen Tribünen anstelle eines Doppelrangs zu planen. Mit dieser Massnahme in der Nordkurve (GC-Fans) und Südkurve (FCZ-Fans) soll die Atmosphäre im neuen Stadion an den Fussballspielen nochmals verbessert werden. Das Fassungsvermögen pro Kurve beträgt dabei ca. 5'250 Plätze – 4'400 Stehplätze in der Mitte und 850 Sitzplätze am Rand der jeweiligen Kurve.

Wie nachhaltig ist der Businessplan? Was passiert bei einem Abstieg eines Clubs?

Der Businessplan ist so ausgelegt, dass alle Teilprojekte nachhaltig und profitabel betrieben werden können ‒ auch bei tieferer Liga-Zugehörigkeit eines Clubs. Im Gegensatz zum Letzigrund-Stadion gehen alle Einnahmen aus dem Betrieb (z.B. Catering, Naming-Rechte, Vermarktungsrechte usw.) an die Clubs, respektive die Stadion Zürich Betriebs AG. Die Einnahmen-Situation der Clubs wird sich im Vergleich zum Letzigrund also deutlich verbessern.

Der Businessplan ist so ausgelegt, dass alle Teilprojekte nachhaltig und profitabel betrieben werden können ‒ auch bei tieferer Liga-Zugehörigkeit eines Clubs. Im Gegensatz zum Letzigrund-Stadion gehen alle Einnahmen aus dem Betrieb (z.B. Catering, Naming-Rechte, Vermarktungsrechte usw.) an die Clubs, respektive die Stadion Zürich Betriebs AG. Die Einnahmen-Situation der Clubs wird sich im Vergleich zum Letzigrund also deutlich verbessern.

Sicherheit / Hooligans

Was wird für die Sicherheit gemacht?

Das neue Stadion entspricht höchsten Sicherheitsstandards. Die FCZ Fans unterstützen ihren Club bei Heimspielen in der Südkurve, die Fans der Gästemannschaft auf der gegenüberliegenden Seite. Die GC Fans bekommen ihren Platz in der Nordkurve und die Fans der Gästemannschaft im südlichen Teil. Die Zuschauer der Gästemannschaften gelangen vom Bahnhof Altstetten über eine Passerelle ins Stadion. Damit kann ein Höchstmass an Sicherheit geboten werden.

Das neue Stadion entspricht höchsten Sicherheitsstandards. Die FCZ Fans unterstützen ihren Club bei Heimspielen in der Südkurve, die Fans der Gästemannschaft auf der gegenüberliegenden Seite. Die GC Fans bekommen ihren Platz in der Nordkurve und die Fans der Gästemannschaft im südlichen Teil. Die Zuschauer der Gästemannschaften gelangen vom Bahnhof Altstetten über eine Passerelle ins Stadion. Damit kann ein Höchstmass an Sicherheit geboten werden.

Wird es getrennte Fankurven für FCZ und GC geben? Wie werden die Fans anreisen?

Es ist geplant, dass GC im Norden seine Fankurve hat und der FCZ im Süden seine Heimkurve. Das würde bedeuten, dass die Gästefans, die sich vom Bahnhof Altstetten über eine Passerelle ins Stadion begeben, bei einem GC-Heimspiel in einen Südsektor geleitet werden. Bei einem FCZ-Heimspiel begeben sich diese über einen Verbindungskorridor auf die Nordseite. Die Anordnung der Heimkurve des FCZ im Süden anstatt im Norden führt zu einem Mehraufwand für die Polizei, die für die Fantrennung ausserhalb des Stadions zuständig ist.

Die Vereinbarungen mit GC und FCZ über die Verrechnung der Polizeikosten müsste bei Zustandekommen des vorliegenden Projekts aufgrund der neuen Ausgangslage in jedem Fall angepasst und allfällige zusätzliche Mehrkosten würden den Clubs mindestens teilweise auferlegt werden.

Es ist geplant, dass GC im Norden seine Fankurve hat und der FCZ im Süden seine Heimkurve. Das würde bedeuten, dass die Gästefans, die sich vom Bahnhof Altstetten über eine Passerelle ins Stadion begeben, bei einem GC-Heimspiel in einen Südsektor geleitet werden. Bei einem FCZ-Heimspiel begeben sich diese über einen Verbindungskorridor auf die Nordseite. Die Anordnung der Heimkurve des FCZ im Süden anstatt im Norden führt zu einem Mehraufwand für die Polizei, die für die Fantrennung ausserhalb des Stadions zuständig ist.

Die Vereinbarungen mit GC und FCZ über die Verrechnung der Polizeikosten müsste bei Zustandekommen des vorliegenden Projekts aufgrund der neuen Ausgangslage in jedem Fall angepasst und allfällige zusätzliche Mehrkosten würden den Clubs mindestens teilweise auferlegt werden.

Besitzerschaft / Verantwortlichkeit

Wer wird Eigentümer der Genossenschaftsüberbauung?

Nach Fertigstellung geht die Überbauung in das Eigentum der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) über. Die Generalversammlung der ABZ hat dem Projekt und dem erforderlichen Planungs- und Baukredit von rund 59.5 Mio. CHF (ohne Photovoltaik-Anlage) bereits Ende November 2016 einstimmig zugestimmt. Für die Genossenschaftssiedlung ist ein Baurechtsvertrag mit einer Dauer von 62 Jahren vorgesehen. Dieser könnte danach zweimal um weitere 15 Jahre verlängert werden.

Nach Fertigstellung geht die Überbauung in das Eigentum der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) über. Die Generalversammlung der ABZ hat dem Projekt und dem erforderlichen Planungs- und Baukredit von rund 59.5 Mio. CHF (ohne Photovoltaik-Anlage) bereits Ende November 2016 einstimmig zugestimmt. Für die Genossenschaftssiedlung ist ein Baurechtsvertrag mit einer Dauer von 62 Jahren vorgesehen. Dieser könnte danach zweimal um weitere 15 Jahre verlängert werden.

Bleibt die Stadion Züri AG im Besitz der HRS Real Estate AG?

Nein, die Stadion Züri AG soll nicht im Besitz der HRS verbleiben. Analog zum Stadion in St. Gallen soll eine breit gestreute Aktie angeboten werden um ein möglichst breites, in der Bevölkerung und bei den Fans abgestütztes Aktionariat den Besitz des Stadions zu ermöglichen.

Nein, die Stadion Züri AG soll nicht im Besitz der HRS verbleiben. Analog zum Stadion in St. Gallen soll eine breit gestreute Aktie angeboten werden um ein möglichst breites, in der Bevölkerung und bei den Fans abgestütztes Aktionariat den Besitz des Stadions zu ermöglichen.

Was sind die Gründe, dass die MFT Meier Finanz-Treuhand AG 2 Prozent an der Stadion Betriebs AG hat? Und was passiert, wenn Daniel Meier nicht mehr Präsident von Pro Sport Zürich ist?

Damit soll erreicht werden, dass zwischen den Clubs keine Patt-Situation entstehen kann. Ob die Aktien nach einem Rücktritt von Daniel Meier dann bei MFT verbleiben oder an eine andere Person übergehen, muss dann geklärt werden. Der Grundsatz der Aktienverteilung soll aber erhalten bleiben.

Damit soll erreicht werden, dass zwischen den Clubs keine Patt-Situation entstehen kann. Ob die Aktien nach einem Rücktritt von Daniel Meier dann bei MFT verbleiben oder an eine andere Person übergehen, muss dann geklärt werden. Der Grundsatz der Aktienverteilung soll aber erhalten bleiben.

Kosten / Finanzierung

Welchen Beitrag leistet die Stadt für das Projekt?

Damit die privaten Investorinnen das Stadion realisieren können, unterstützt die Stadt dieses Vorhaben mit einem reduzierten Baurechtszins auf dem Teilgebiet C. Daraus resultiert ein jährlich wiederkehrender hypothetischer Einnahmeverzicht von maximal 1,7 Millionen Franken (1 726 660 Franken). Hypothetisch deshalb, weil ohne Bebauung oder mit einer anderen Bebauung des Baufeldes C auch ein anderer Baurechtszins errechnet würde. Zusätzlich wird dem Gemeinderat ein Objektkredit in der Höhe von rund 50 Millionen Franken (50 158 230 Franken) für die Übertragung der Teilgebiete A und B vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen beantragt.

Damit die privaten Investorinnen das Stadion realisieren können, unterstützt die Stadt dieses Vorhaben mit einem reduzierten Baurechtszins auf dem Teilgebiet C. Daraus resultiert ein jährlich wiederkehrender hypothetischer Einnahmeverzicht von maximal 1,7 Millionen Franken (1 726 660 Franken). Hypothetisch deshalb, weil ohne Bebauung oder mit einer anderen Bebauung des Baufeldes C auch ein anderer Baurechtszins errechnet würde. Zusätzlich wird dem Gemeinderat ein Objektkredit in der Höhe von rund 50 Millionen Franken (50 158 230 Franken) für die Übertragung der Teilgebiete A und B vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen beantragt.

Wie hoch sind die jährlichen Baurechtszinsen, die die Stadt Zürich erhält?

Nach heutigem Stand wird mit jährlichen Baurechtszinsen von gesamthaft rund 1.2 Mio. Franken gerechnet. Für die Genossenschaftswohnungen, das Stadion und das Investorenprojekt werden separate Baurechtsverträge abgeschlossen, in denen die jeweiligen Baurechtszinsen definiert werden.

Nach heutigem Stand wird mit jährlichen Baurechtszinsen von gesamthaft rund 1.2 Mio. Franken gerechnet. Für die Genossenschaftswohnungen, das Stadion und das Investorenprojekt werden separate Baurechtsverträge abgeschlossen, in denen die jeweiligen Baurechtszinsen definiert werden.

Welche Kosten entstehen beim Projekt Ensemble für die Stadt / für den Steuerzahler?

Die Stadt Zürich definierte den Investorenwettbewerb so, dass sie kein Geld für den Bau und für den Betrieb aufwenden muss. Die Stadt Zürich haftet zudem nicht für Mehrkosten beim Bau. Sie gibt auch sonst keine finanziellen Garantien (z.B. Defizitgarantie für den Betrieb, Betriebszuschuss, etc.) an die Investoren oder die Fussballclubs.

Die Stadt Zürich definierte den Investorenwettbewerb so, dass sie kein Geld für den Bau und für den Betrieb aufwenden muss. Die Stadt Zürich haftet zudem nicht für Mehrkosten beim Bau. Sie gibt auch sonst keine finanziellen Garantien (z.B. Defizitgarantie für den Betrieb, Betriebszuschuss, etc.) an die Investoren oder die Fussballclubs.

Wer erstellt und finanziert die Passerelle?

Die Passerelle ist Teil des Gesamtprojektes, die Kosten dafür werden von der Stadioninvestorin getragen.

Die Passerelle ist Teil des Gesamtprojektes, die Kosten dafür werden von der Stadioninvestorin getragen.

Wie wird der langfristige Unterhalt resp. dessen Finanzierung gesichert? Muss die Stadt dann in 20 oder 30 Jahren doch noch unterstützen?

Im Businessplan ist ein Erneuerungsfond eingerechnet, der laufend gefüllt wird, so wie das bei solchen Projekten üblich ist.

Die Stadt Zürich hat explizit sowohl im Investorenwettbewerb als auch in der massgebenden Weisung des Stadtrates eine finanzielle Beteiligung bei Bau und Betrieb des Stadions während der Gewährung des Baurechtes über 92 Jahre ausgeschlossen hat. Dazu gehört auch der Unterhalt. Es haftet also der private Investor bzw. die Mieterschaft des Stadions auch für den Unterhalt. In der Weisung ist dazu folgendes festgehalten:

«Die Bauberechtigte ist verpflichtet, die Bauten und Anlagen sowie den Umschwung während der Dauer des Baurechts ordnungsgemäss zu unterhalten. Für das Fussballstadion ist die Bauberechtigte verpflichtet, einen zweckgebundenen Erneuerungsfonds zu führen. Dabei sind jährlich Einlagen in der Höhe von mindestens 0,5 Prozent des Gebäudeversicherungswertes des Fussballstadions vorzunehmen. Eine Anpassung dieser Quote kann vom Vorsteher/von der Vorsteherin des Finanzdepartements bewilligt werden. Aus dem Erneuerungsfonds wird die grosszyklische Subtanzerhaltung des Fussballstadions ohne laufenden Unterhalt und ohne wertvermehrende Investitionen bestritten.»

Im Businessplan ist ein Erneuerungsfond eingerechnet, der laufend gefüllt wird, so wie das bei solchen Projekten üblich ist.

Die Stadt Zürich hat explizit sowohl im Investorenwettbewerb als auch in der massgebenden Weisung des Stadtrates eine finanzielle Beteiligung bei Bau und Betrieb des Stadions während der Gewährung des Baurechtes über 92 Jahre ausgeschlossen hat. Dazu gehört auch der Unterhalt. Es haftet also der private Investor bzw. die Mieterschaft des Stadions auch für den Unterhalt. In der Weisung ist dazu folgendes festgehalten:

«Die Bauberechtigte ist verpflichtet, die Bauten und Anlagen sowie den Umschwung während der Dauer des Baurechts ordnungsgemäss zu unterhalten. Für das Fussballstadion ist die Bauberechtigte verpflichtet, einen zweckgebundenen Erneuerungsfonds zu führen. Dabei sind jährlich Einlagen in der Höhe von mindestens 0,5 Prozent des Gebäudeversicherungswertes des Fussballstadions vorzunehmen. Eine Anpassung dieser Quote kann vom Vorsteher/von der Vorsteherin des Finanzdepartements bewilligt werden. Aus dem Erneuerungsfonds wird die grosszyklische Subtanzerhaltung des Fussballstadions ohne laufenden Unterhalt und ohne wertvermehrende Investitionen bestritten.»

Was passiert, wenn die Clubs die Miete nicht mehr zahlen können? Bleibt die Stadt dann auf einem Stadion sitzen, das nicht läuft und muss noch die Kosten dafür übernehmen?

Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der zwei Organe, der Stadion Züri AG und der Stadion Zürich Betriebs AG, wurde im Rahmen eines umfassenden Businessplans nachgewiesen. Falls die Stadion Züri AG respektive die Stadion Zürich Betriebs AG entgegen der Erwartung ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen sollte, fällt das Stadion mit vorzeitigem Heimfall zu Null Franken und schuldenfrei an die Stadt Zürich zurück, mit der Verpflichtung dieses auf Kosten der Stadion Züri AG abzubrechen. Danach wäre die Stadt Zürich frei, wie sie das Gelände nutzen will.

Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der zwei Organe, der Stadion Züri AG und der Stadion Zürich Betriebs AG, wurde im Rahmen eines umfassenden Businessplans nachgewiesen. Falls die Stadion Züri AG respektive die Stadion Zürich Betriebs AG entgegen der Erwartung ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen sollte, fällt das Stadion mit vorzeitigem Heimfall zu Null Franken und schuldenfrei an die Stadt Zürich zurück, mit der Verpflichtung dieses auf Kosten der Stadion Züri AG abzubrechen. Danach wäre die Stadt Zürich frei, wie sie das Gelände nutzen will.

Nachhaltigkeit

Welche energetischen Ansprüche werden erfüllt?

Das Projekt erfüllt hohe Energiestandards. Dazu führen eine effiziente und kompakte Bauweise und vernünftige/optimierte Wohnungsflächen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage geplant und es wird ein hoher Anteil von erneuerbarer Energie für die Wärmeerzeugung angestrebt.

Das Projekt erfüllt hohe Energiestandards. Dazu führen eine effiziente und kompakte Bauweise und vernünftige/optimierte Wohnungsflächen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage geplant und es wird ein hoher Anteil von erneuerbarer Energie für die Wärmeerzeugung angestrebt.

Wie wird der nachhaltige Umgang mit Energie gesichert?

Die Wohn- und Geschäftsräume orientieren sich je nach Nutzung am SIA Merkblatt 2040. Der SIA-Effizienzpfad Energie bildet die Basis für die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft im Gebäudebereich. Die Raumheizung erfolgt über Fernwärme. Die Produktion und der Eigenverbrauch von möglichst viel Solarstrom unter Berücksichtigung wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen ist vorgesehen. Die beiden Hochhäuser werden nach Minergiestandard 2017 und greenproperty (CS-eigenes Label) zertifiziert. Die Genossenschaft strebt die Ausschlusskriterien nach Minergie-P-ECO an.

Die Wohn- und Geschäftsräume orientieren sich je nach Nutzung am SIA Merkblatt 2040. Der SIA-Effizienzpfad Energie bildet die Basis für die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft im Gebäudebereich. Die Raumheizung erfolgt über Fernwärme. Die Produktion und der Eigenverbrauch von möglichst viel Solarstrom unter Berücksichtigung wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen ist vorgesehen. Die beiden Hochhäuser werden nach Minergiestandard 2017 und greenproperty (CS-eigenes Label) zertifiziert. Die Genossenschaft strebt die Ausschlusskriterien nach Minergie-P-ECO an.

Werden die Dachflächen begrünt?

Dort wo dies sinnvoll und möglich ist, ja. Zu beachten ist jedoch auch die Vorgabe der Stadt zur Eigenstromproduktion. Dies ist beim Stadiondach so vorgesehen. Der Genossenschaftsbau wird ebenfalls mit Solaranlagen ausgestattet und begrünt.

Dort wo dies sinnvoll und möglich ist, ja. Zu beachten ist jedoch auch die Vorgabe der Stadt zur Eigenstromproduktion. Dies ist beim Stadiondach so vorgesehen. Der Genossenschaftsbau wird ebenfalls mit Solaranlagen ausgestattet und begrünt.

Bauchrechtszins / Credit Suisse / HRS Real Estate

Warum hat die Credit Suisse ein Rückkaufsrecht?

Die Credit Suisse AG war bis 2010 Besitzerin eines Teils des Areals. Sie hat diesen Grund der Stadt Zürich zum Zweck eines Stadionbaus zu einem Preis von 50 Mio. Franken verkauft. Der Schätzpreis lag damals bei 56-70 Mio. Franken. Verbunden war dieser Verkauf aber mit der Auflage, dass bis spätestens 2035 ein Stadion gebaut werden muss, ansonsten die Credit Suisse zum gleichen Preis ein Rückkaufsrecht ausüben kann. Sie kann dieses auch früher wahrnehmen, sollte sich die Stadt explizit davon distanzieren, auf dem Areal ein Stadion zu errichten.

Die Credit Suisse AG war bis 2010 Besitzerin eines Teils des Areals. Sie hat diesen Grund der Stadt Zürich zum Zweck eines Stadionbaus zu einem Preis von 50 Mio. Franken verkauft. Der Schätzpreis lag damals bei 56-70 Mio. Franken. Verbunden war dieser Verkauf aber mit der Auflage, dass bis spätestens 2035 ein Stadion gebaut werden muss, ansonsten die Credit Suisse zum gleichen Preis ein Rückkaufsrecht ausüben kann. Sie kann dieses auch früher wahrnehmen, sollte sich die Stadt explizit davon distanzieren, auf dem Areal ein Stadion zu errichten.

Bei der Präsentation des Siegerprojekts wurde ein Baurechtszins von 1.3 Millionen Franken kommuniziert. Jetzt sind es nur noch 1.2 Millionen Franken. Warum?

Die Baurechtszinse für Hochhäuser und Stadion sind gleichgeblieben. Beim Genossenschaftsbau ist er um 100‘000 Franken tiefer als in den ursprünglichen Annahmen. Die definitiven Berechnungen des Richtlinienlandwerts haben zu einem leicht tieferen Baurechtszins im Genossenschaftsteil geführt.

Die Baurechtszinse für Hochhäuser und Stadion sind gleichgeblieben. Beim Genossenschaftsbau ist er um 100‘000 Franken tiefer als in den ursprünglichen Annahmen. Die definitiven Berechnungen des Richtlinienlandwerts haben zu einem leicht tieferen Baurechtszins im Genossenschaftsteil geführt.

Was passiert mit dem Rückkaufsrecht der Credit Suisse, wenn das Stadion gebaut ist?

Mit der Erstellung des Stadions wird im Grundbuch das Rückkaufsrecht der Credit Suisse gelöscht.

Mit der Erstellung des Stadions wird im Grundbuch das Rückkaufsrecht der Credit Suisse gelöscht.

Wer sind die baurechtsnehmenden Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse?

Das eine Baurecht für das Investorenprojekt wird der Credit Suisse Anlagestiftung gewährt, das andere Baurecht für das Investorenprojekt wird der Credit Suisse Funds AG sowie zwei von deren Immobiliengesellschaften gewährt, der SIAT Immobilien AG und der INTERSWISS Immobilien AG – d.h. nicht nur der Credit Suisse Funds AG.

Das eine Baurecht für das Investorenprojekt wird der Credit Suisse Anlagestiftung gewährt, das andere Baurecht für das Investorenprojekt wird der Credit Suisse Funds AG sowie zwei von deren Immobiliengesellschaften gewährt, der SIAT Immobilien AG und der INTERSWISS Immobilien AG – d.h. nicht nur der Credit Suisse Funds AG.

Werden die Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse den Bau und Betrieb der Immobilien ausschliesslich mit Eigenkapital finanzieren?

Der Grossteil des Eigenkapitals – mindestens zwei Drittel – wird durch die Immobilien-Anlagegruppen der Anlagestiftung bzw. durch die in die Fonds der Credit Suisse Funds AG angelegten Gelder bereitgestellt.
Die Fremdkapitalaufnahme bei Immobilien-Anlagegruppen und Immobilienfonds ist gesetzlich bis zu 33 Prozent der Verkehrswerte möglich (vgl. Art. 27 Abs. 5 Verordnung über die Anlagestiftung (betreffend Immobilien-Anlagegruppen) und Art. 96 Abs. 1 der Kollektivanlagenverordnung (betr. Immobilienfonds)).

Der Grossteil des Eigenkapitals – mindestens zwei Drittel – wird durch die Immobilien-Anlagegruppen der Anlagestiftung bzw. durch die in die Fonds der Credit Suisse Funds AG angelegten Gelder bereitgestellt.
Die Fremdkapitalaufnahme bei Immobilien-Anlagegruppen und Immobilienfonds ist gesetzlich bis zu 33 Prozent der Verkehrswerte möglich (vgl. Art. 27 Abs. 5 Verordnung über die Anlagestiftung (betreffend Immobilien-Anlagegruppen) und Art. 96 Abs. 1 der Kollektivanlagenverordnung (betr. Immobilienfonds)).

Beabsichtigt die Credit Suisse mit dem Bau dieser 137m hohen Hochhäuser nicht bloss die Rendite für das Investorenprojekt zu maximieren?

Je ein Wohnhochhaus befindet sich im Portfolio von Immobilien-Anlagegruppen der Credit Suisse Anlagestiftung sowie Immobilienfonds der Credit Suisse Funds AG. Die zukünftigen Eigentümer der Liegenschaften sind somit in erster Linie Schweizer Pensionskassen und Säule 3a-Stiftungen, sowie institutionelle Investoren und Privatanleger. Diese Eigentümer sind auf eine nachhaltige Rendite angewiesen, damit sie beispielsweise den Rentenverpflichtungen der Versicherten und den gesetzlichen Vorgaben nachkommen können. Andererseits wird der durch die Planung und Realisierung geschaffene Mehrwert zugunsten der Finanzierung des Stadions verwendet.

Je ein Wohnhochhaus befindet sich im Portfolio von Immobilien-Anlagegruppen der Credit Suisse Anlagestiftung sowie Immobilienfonds der Credit Suisse Funds AG. Die zukünftigen Eigentümer der Liegenschaften sind somit in erster Linie Schweizer Pensionskassen und Säule 3a-Stiftungen, sowie institutionelle Investoren und Privatanleger. Diese Eigentümer sind auf eine nachhaltige Rendite angewiesen, damit sie beispielsweise den Rentenverpflichtungen der Versicherten und den gesetzlichen Vorgaben nachkommen können. Andererseits wird der durch die Planung und Realisierung geschaffene Mehrwert zugunsten der Finanzierung des Stadions verwendet.

Wo verdient die HRS Real Estate AG ihr Geld?

Die HRS ist die zuständige Entwicklerin und Totalunternehmerin. Die Kosten der Leistungen der HRS sind in den einzelnen Gebäuden eingerechnet. Hier wird mit den üblichen Honoraransätzen gemäss SIA Teilleistungen gerechnet.

Die HRS ist die zuständige Entwicklerin und Totalunternehmerin. Die Kosten der Leistungen der HRS sind in den einzelnen Gebäuden eingerechnet. Hier wird mit den üblichen Honoraransätzen gemäss SIA Teilleistungen gerechnet.